Performance – und Non-Performance

«Ich ha das Buech glost»: Literacies | Ulla Kleinberger

Thema c Intertextualität und Medienwechsel: Text wird zu Text wird zu Text wird zu Text

Aufgabe 1 | Intertextualität und Medienwechsel: Ein Text kommt nie allein [10']

Aufgabe 1 | Intertextualität und Medienwechsel: Ein Text kommt nie allein [10']

Texte sind keine Monolithen, die einfach so sind, wie sie sind, im Gegenteil, sie stehen in enger Verbindung mit anderen Texten, sie sind also sprachlich und kulturell «vernetzt». Bitte suchen Sie in Ihren eigenen E-Mails verschiedene Anredetypen heraus, von
Sehr geehrte Damen und Herren bis Moin moin können Sie alle Anreden einsammeln.

Versuchen Sie diese Anreden zu ordnen und Regelmäßigkeiten festzumachen, evtl. auch in Kategorien einzufüllen.

Aufgrund welcher Kriterien wird eine förmliche Anrede verwendet, wann eine wenig förmliche bzw. gar keine Anrede?

Welche neuen und neuesten Änderungen können Sie ausmachen? Evtl. auch in Bezug auf E-Mails?

Welche Schlüsse kann man daraus als sprach- und kulturwissenschaftlich tätige Person ziehen?

Aufgabe 2 | Gelingende Kommunkation: Was es braucht [10]

Aufgabe 2 | Gelingende Kommunkation: Was es braucht [10]

Sprache übermittelt vielfältige Inhalte, die es weitgehend zu erkennen gilt für eine gelingende Kommunikation. Beurteilen Sie die Richtigkeit der nachfolgenden Aussagen.

  1. Eine bestimmte Schriftwahl ist nicht zwingend ein Hinweis auf eine Textsortenzugehörigkeit.
  2. Sprach- und Kontextwissen zusammen sind Voraussetzungen für die kulturelle Teilhabe in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.
  3. Sprachwissen allein reicht, um Texte in ihren Bedeutungsfacetten zu verstehen.
  4. Da Texte komplexe Konstrukte sind, können nur komplexe Hinweise auf andere Texte verweisen.
Lösung
  1. trifft zu
  2. trifft zu
  3. trifft nicht zu
  4. trifft nicht zu
Aufgabe 3 | Intertextualität: Mehr als gedacht [30]

Aufgabe 3 | Intertextualität: Mehr als gedacht [30]

 

Erinnern Sie sich an die Serie «La casa de papel» (“Haus des Geldes”), 2017, in fünf Staffeln von Alex Pina? Ja? Dann erinnern Sie sich allenfalls auch an Berlin und an den Professor, die das Lied «O bella, ciao! Bella, ciao! Bella ciao, ciao, ciao!» verschiedentlich anstimmen. Es hatte geradezu ein Revival. Man hörte es sozusagen an jeder Ecke, in vielen Sprachen. Kennen Sie die Geschichte dieses Liedes?

Bitte lesen Sie auf Wikipedia folgenden Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Bella_ciao

Hören Sie in ein paar Versionen rein:

  • Eine Volksliedversion:

  • Hannes Wader:

  • Tom Waits und Marc Ribot:

  • Die Filmversion mit dem Professor:

  • Chrystyna Solowij:

Überlegen Sie sich, welcher Intertextualität Sie begegnen: Notieren Sie sich die Beziehungen zwischen den Texten.

Lösung

Sprache, Text, Funktion, Situation, Kontext, Thema, wer singt das Lied mit welcher Funktion, übergeordneter Kontext von «Widerstandsbewegung», Arbeiter*innenbewegung etc.