Sprache und Maschine
Mehrsprachigkeit und Technologie: Who's lost in translation | Alice Delorme Benites, Caroline Lehr
Zusammenfassende Aufgaben «Mehrsprachigkeit und Technologie»
Aufgabe 1 | Leseauftrag [40']
Lesen Sie den Aufsatz zum Thema Machine Translation Literacy von Lynne Bowker (Bowker, 2020, https://doi.org/10.1080/08963568.2020.1794739). Schreiben Sie dann kurz auf, was Machine Translation Literacy in Ihrem zukünftigen Beruf bedeutet.
Aufgabe 2 | Selbsttest [10']
1. Welche Aussagen zum Gender Bias treffen zu?
- Gender Bias bedeutet, dass man vor allem von Männern verfasste Texte im Internet findet.
- Die Maschine widerspiegelt oft die stereotypische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau.
- Gender Bias kann vermieden werden, indem man den Ausgangstext genderinklusiv verfasst.
- Nur mit dem Ausgangstext kann man wissen, ob die Geschlechter korrekt zugeordnet sind.
2. Welche Aussagen zu Sprachtechnologien treffen zu?
- CAT-Tools sind eine wichtige technologische Unterstützung für Übersetzungsprofis.
- Maschinelle Übersetzungstools erfüllen die gleichen Funktionen wie Online-Wörterbücher.
- Maschinell übersetzte Texte beinhalten auffällig viele Grammatikfehler.
- Das Online-Wörterbuch linguee.com basiert auf mehrsprachigen Textauszügen aus dem Internet.
1.
- trifft nicht zu
- trifft zu
- trifft nicht zu
- trifft zu
2.
- trifft zu
- trifft nicht zu
- trifft nicht zu
- trifft zu
Aufgabe 3 | Diskussion | Nuance entscheidet [20']
Lesen Sie den Presseartikel zu „Google Translate causes vaccine mishap“. Er handelt von einer Fehlübersetzung auf der offiziellen Webseite des Department of Health des US-Bundesstaates Virginia: https://multilingual.com/google-translate-causes-vaccine-mishap/
- Fassen Sie die Konsequenzen des Übersetzungsfehlers zusammen. Versuchen Sie, direkte und indirekte Konsequenzen zu berücksichtigen. Beantworten Sie dann folgende Fragen:
- Diese Fehlübersetzung befand sich auf der offiziellen Webseite einer staatlichen Institution, eben des Virginia Department of Health. Dort erwartet man eigentlich, dass Kommunikationsexpert*innen auf die Formulierung achten. Wie erklären Sie sich diesen Fehler?
- Wie hätte man eine solche Situation vermeiden können?
- Wie erscheint Ihnen selbst der Unterschied zwischen required und necessary?